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Moody‘s ohrfeigt Portugal - Staatsanleihen von Baa1 auf Ba2 heruntergestuft – Rumänien und Estland erhalten ein besseres Rating

Das „Investment Grade“, welches als signifikant für das Anlagekriterium vieler Kapitalsammelstellen gilt, ist Portugal mit der vierfachen Herabstufung verloren gegangen. Das Land wird es in Zukunft noch schwerer haben, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren, zudem muss es höhere Zinsen zahlen.

Das Rating Baa1 wurde mit den Worten „moderates Risiko“ angepriesen, das neue Rating für Portugal, Ba2, verkörpert den Status: „substantielles Kreditrisiko“ und „spekulative Elemente“. Zudem wurde der Ausblick für Anleihen gleichzeitig auf „negativ“ heruntergesetzt. Portugal-Anleihen gelten nun als „nicht geeignet für ein Investment“.

Die gestiegene Sorge, dass Portugal nicht mehr in der Lage sein könnte, die mit der EU ausgehandelten Ziele zur Defizitreduzierung und Schuldenstabilisierung, erreicht, sind die Gründe für die Herabstufung von Moody‘s.

 

Im Gegenzug schätzt die Ratingagentur Fitch Rumänien und Estland um eine Stufe höher ein. Die Bonität von Estland wurde auf A+ gesteigert. Das Land ist nun auf Augenhöhe mit Tschechien und der Slowakei. Rumänien wurde von BB+ auf BBB heraufgestuft – Gründe hierfür war das Wirtschaftswachstum in Rumänien, nach einer knapp zweijährigen Rezession.

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